Dyson V7 Trigger: Test & Vergleich 12/2022

Handstaubsauger, die ohne Beutel auskommen und sich mühelos lange genug verwenden lassen, liegen eindeutig im Trend. Nur wenige Menschen bevorzugen noch kabelgeführte Staubsauger in ihren Wohnräumen.

Der britische Hersteller Dyson hat mit dem akkubetriebenen Handstaubsauger Dyson V7 Trigger ein weitgehend überzeugendes Modell auf den Markt gebracht. Woran liegt das? Dieser Testbericht geht darauf ein, was der Dyson-Staubsauger kann und wo seine Schwächen liegen. Damit Interessierte gut informiert eine Entscheidung treffen können.

Lieferumfang: Was ist dabei?

Bevor auf die technischen Details und Feinheiten geschaut wird, lohnt es sich, zunächst den Lieferumfang zu betrachten. Was bringt der Dyson V7 Trigger mit – und was nicht? Tatsache ist, dass der kleine Staubsauger ganz ohne Beutel auskommt. Das ist im Test definitiv ein Pluspunkt, da dieser Aspekt letztlich weitere Ausgaben verhindert.

Außerdem ist ein beutelloser Staubsauger eindeutig umweltfreundlich. Schließlich bleibt im Test die Entsorgung der Beutel erspart. Im Test zeigt der Dyson-Staubsauger, wie es heutzutage sein sollte:

Der handliche Auffangbehälter mit einem Volumen von rund 0,5 Litern lässt sich einfach per Knopfdruck ausleeren.

Das ist einerseits praktisch, andererseits sauber. Auf diese Weise landet nur das im Mülleimer, was nötig ist. Was zählt noch zum Lieferumfang?

Es erscheint logisch, dass die Wandhalterung mit der entsprechenden Ladestation für den Akku vom Dyson V7 Trigger enthalten ist.

Dadurch ist es gleich beim ersten Auspacken möglich, den Staubsauger unauffällig zu platzieren und den Akku zu laden. Das Aufladen passiert im Übrigen innerhalb von 210 Minuten.

Daneben enthält das Paket mehrere Düsenaufsätze für den Dyson V7 Trigger:

  • Fugendüse
  • Kombidüse
  • Mini-Elektrodüse bzw. Mini-Turbodüse
  • Saugpinsel

Der Staubsauger lässt sich außerdem mit dem üblichen Zubehör von Dyson erweitern. Auf diese Weise lässt er sich auch bequem als Staubsauger für Bodenflächen verwenden.

Design und Details: Verarbeitung vom Dyson V7 Trigger

Der Handstaubsauger von Dyson ist nicht nur sehr flexibel nutzbar, da er kein Kabel für den Betrieb benötigt. Er ist im Test außerdem optisch ansprechend designt. Das Gerät ist klassisch silbergrau gefärbt, während einzelne Elemente im Farbton "Satin Fuchsia" gestaltet sind.

Das kräftige Rot findet sich vor allem an jenen Positionen, die der Nutzer konkret beachtet (d. h. Knöpfe, Taster und dergleichen). Damit zeigt sich der Dyson V7 Trigger im Test als stylishes Gerät für den Hausgebrauch.

Der Staubsauger liegt zudem gut in der Hand und lässt sich wendig führen. Das liegt bspw. an dem geringen Gewicht des Geräts. Es kommt mit lediglich 1,71 Kilogramm aus. Damit ist es ein ziemliches Leichtgewicht in der Klasse der Staubsauger.

Technik: Wie staubsaugt das Modell?

Der Hersteller Dyson ist bekannt für seine patentierte Zyklonen-Technologie. Worum geht es dabei? Die Staubsauger produzieren in ihrem Inneren kleine Wirbelstürme. Dadurch können die Staubpartikel wie in einer Zentrifuge durch die herrschenden Kräfte an die Wände des Staubbehälters gepresst werden. Auf diese Weise verdichtet sich der Staub in dem Behälter, wodurch sich das Fassungsvermögen optimiert. Wie ist die Situation beim Dyson V7 Trigger?

Auch dieser handliche Staubsauger verfügt über die Zyklonen-Technologie. In zwei Reihen sind insgesamt 15 Zyklonen angelegt, die gemeinsam das Beseitigen von kleinen Schmutzpartikeln ermöglichen.

Dazu zählen nicht nur kleinste Staubpartikel, sondern z. B. auch Pollen oder Tierhaare. Damit ist der Dyson V7 Trigger im Test grundsätzlich positiv für Tierbesitzer und Allergiker aufgefallen – obwohl kein HEPA-Filter enthalten ist. Aber wie steht es um die Leistung beim Staubsaugen?

Saugleistung: Was kann das Modell?

Der Handstaubsauger Dyson V7 Trigger verfügt über eine Leistung von 350 Watt. Dabei zählt er in die Energieeffizienzklasse A, was grundsätzlich eine solide, effiziente Saugleistung bescheinigt. 

Für die Laufzeit im Akkubetrieb hat der Hersteller angegeben, dass der Staubsauger bis zu 30 Minuten am Stück nutzbar ist. Dies ist generell zunächst eine angemessene Zeitspanne für einen Handstaubsauger im Akkubetrieb.

Der Dyson V7 Trigger erreicht diese Zeitspanne in der Praxis aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Demnach zeigt sich im Test, dass der Akku des Staubsaugers lediglich auf der niedrigsten Stufe (d. h. Stufe 1 bzw. Normalstufe) eine halbe Stunde erfüllt.

Die nächsthöhere Stufe erlaubt lediglich den Einsatz für 15 Minuten. Steckt dann noch die Elektrobürste zusätzlich darauf, verkürzt sich diese Nutzungsdauer um etwa 5 Minuten. Letzten Endes verkürzt die Mini-Elektrobürste (bzw. Mini-Turbobürste) die Laufzeit des Akkus auf ungefähr 10 Minuten.

Für kleine Flächen ist diese Zeitspanne durchaus angemessen. Größere Flächen hingegen lassen sich nur zügig und damit oberflächlich absaugen.

Für die Saugleistung spielt im Test auch der Geräuschpegel eine Rolle. Wie laut ist das Modell V7 Trigger? Hier fällt Dyson im Test eher negativ auf. Denn die Lautstärke liegt im laufenden Betrieb bei rund 85 dB.

Zum Vergleich eine Waschmaschine schleudert im Regelfall auf einem Niveau von rund 70 dB, während ein Kühlschrank bei etwa 40 oder 50 dB brummt.

Anwendungsbereich: Wo lässt er sich verwenden?

Grundsätzlich eignet sich der handliche Akkustaubsauger von Dyson, um kleinere Flächen für eine kurze Zeitdauer zu säubern. "Mal eben" bekommt bei diesem Staubsauger also eine ausgesprochen treffende Bedeutung. 

Daher kommen vor allem Polstermöbel infrage, wie z. B. ein Sofa, Sessel, Matratzen und Stühle. Auf diesen Möbelstücken sammelt sich häufig einiges an losem Schmutz und Krümeln.

Aber der praktische Staubsauger saugt auch zuverlässig den Innenraum eines Autos ab. Speziell der Modus MAX erlaubt das gründliche Beseitigen von Tierhaaren auf Polsterflächen.

Die Anwendungsbereiche sind vielseitig, denn das Gerät lässt sich "mal eben" nutzen, um die Krümel vom Frühstücksbrötchen oder ähnliche Schmutzpartikel aufzusaugen. Dadurch ergeben sich Anwendungsbereiche vom Schlafzimmer über die Küche bis hin zum Wohnzimmer und den Innenräumen von Kraftfahrzeugen.

Reinigung: Wie pflegeleicht ist der Dyson V7 Trigger im Alltag?

Obwohl die Einsatzbereiche vielseitig erscheinen, stellt sich immer noch die Frage, wie leicht sich der Handstaubsauger von Dyson reinigen lässt.

Wie lässt sich der beutellose Akkuhandstaubsauger pflegen, um ihn für eine lange Zeit im Alltag nutzen zu können? Lassen sich z. B. die einzelnen Bestandteile des Geräts unkompliziert voneinander trennen, um sie zu säubern?

Beim Dyson V7 Trigger lässt sich der Vor-Motorfilter mühelos herausnehmen. Mehr noch, der Filter kann einfach mit Wasser ausgespült werden.

Zudem kann der Staubbehälter ganz leicht mit einem Klick auf den entsprechenden Taster geöffnet und geleert werden. Das macht den Dyson V7 Trigger zu einem durch und durch sauberen Handstaubsauger.

Vorteile und Nachteile vom Staubsauger

Moderne Staubsauger vom britischen Hersteller Dyson zeichnen sich durch ihre einfache Anwendung, das leichte Gewicht und die beutellose Funktion aus. Das gilt ebenfalls für das Modell V7 Trigger.

Da es sich um einen Handstaubsauger handelt, lässt er sich bequem ohne Kabel führen. Einzig die Ladestation ist zwingend nötig, damit die Batterien stets bereit sind für einen Einsatz gegen losen Schmutz und Staub.

Als nachteilig entpuppt sich im Test die Powertaste. Diese muss konsequent gedrückt werden, damit der Staubsauger seinen Dienst erfüllt und tatsächlich staubsaugt. Sobald die Taste losgelassen wird, stoppt der Sauger seine Funktion.

Die stufenlose Einstellbarkeit der Saugleistung stellt hingegen ein praktisches Extra dar, das den Einsatz vereinfacht.

Dass es sich lediglich um zwei wählbare Leistungsstufen handelt, ist für die meisten Einsätze eher zweitrangig. Denn die unterschiedlichen Aufsätze, die Dyson mitliefert, helfen, die anfallenden Krümel und Dreck in kurzer Zeit zuverlässig aufzunehmen.

Der entsprechende Auffangbehälter mit einem halben Liter Fassungsvermögen leistet hierbei einen wichtigen Dienst, um "mal eben" etwas aufzusaugen.

Im Folgenden sind die Stärken und Schwächen von dem Modell V7 Trigger von Dyson noch einmal zusammengefasst:

Vorteile:

  • Leichtgewicht
  • wendig im Gebrauch
  • verschiedene Aufsätze verfügbar
  • saubere Entleerung des Auffangbehälters
  • gegen Tierhaare und Pollen geeignet
  • stufenlose Einstellbarkeit

Nachteile:

  • kurze Akkulaufzeit (durchschnittlich 15 Minuten)
  • kein HEPA-Filter vorhanden
  • Staubemissionsklasse E
  • hoher Geräuschpegel: 85 dB
  • dauerhafter Druck auf die Powertaste nötig für den Gebrauch

Fazit: Dyson V7 Trigger im Test

Der britische Hersteller Dyson verfügt über ein klares Design der Staubsauger und eine effiziente Funktionalität. Die Effizienz der Geräte zeigt sich in Faktoren, wie dem Gewicht, Handling oder auch der Akkulaufzeit.

Mit dem Modell V7 Trigger bietet sich ein praktischer Handstaubsauger im Akkubetrieb und ohne Beutel an. Der kleine Staubsauger schluckt Krümel und groben Dreck in kurzer Zeit. Zu guter Letzt lässt sich der aufgesaugte Staub einfach und sauber entsorgen – ganz ohne lästige und kostspielige Beutel.