Einbauwaschmaschine: Test & Vergleich 09/2021

Waschmaschinen gelten als große und sperrige Teile und können optisch schnell unangenehm auffallen. In den meisten Haushalten findet man diese Geräte deshalb in einer Badezimmerecke, in der Waschküche oder im Keller. Doch welche Alternativen gibt es, wenn die Maschine in ein schönes Bad oder eine Küche integriert werden muss?

Die beste Lösung ist, sich eine Einbauwaschmaschine zu kaufen. Eine Einbauwaschmaschine lässt sich leicht in einen Schrank verbauen. Das Gerät ist damit so versteckt, dass man es nicht sieht und es auch keinen Platz wegnimmt.

So lässt es sich in jeden Raum integrieren. Bei Waschmaschinen lassen sich verschiedene Arten unterscheiden und als Einbaugerät eignet sich am besten ein Frontlader.

Wer allerdings einen engen Raum hat und eine schmale Maschine möchte, kann einen Toplader kaufen. Da die Waschmaschine ein größerer Kauf ist, gibt es einiges zu beachten. Am besten ist eine fachliche und technische Beratung.

Was zeichnet die Einbauwaschmaschine aus?

Eine Einbauwaschmaschine wird sehr oft in der Küche eingebaut. Durch den Einbau verschwindet die Maschine vollständig hinter der Schranktür und lässt die Oberfläche dabei frei, welche damit als normale Arbeitsfläche nutzbar wird.

Der Test zeigt, dass die Einbauwaschmaschine kompakter als andere freistehende Modelle ist. Sie weist eine durchschnittliche Füllmenge von sechs oder sieben Kilo Wäsche auf, was für die meisten gängigen Haushalte reichen sollte.

Die meisten Einbauwaschmaschinen sind technisch genauso gut ausgestattet wie normale Modelle. Sie erreichen bei den Energieeffizienzklassen A oder B und bieten einige praktische Features an wie zum Beispiel eine Füllmengen-Automatik.

Diese passt die Wassermenge dem Füllstand der Wäsche in der Wäschetrommel an. So muss kein unnötiges Wasser verschwendet werden und die Kosten sinken.

Lautstärke

Waschmaschinen sind nicht unbedingt leise Geräte und viele Kunden befürchten, dass die Waschmaschine in der Küche störende Geräusche von sich geben wird.

Doch viele dieser Geräte besitzen eine spezielle Geräuschdämmung und sorgen damit für einen leisen Betrieb. So fühlt sich keiner durch das Waschen, Schleudern und Trocknen gestört.

Effiziente Schleudersysteme laufen auf minimaler Lautstärke. Im Test zeigt es sich, dass hohe Schleuderzahlen bedeuten, dass die Wäsche nach dem Waschgang nicht mehr so feucht ist und schneller trocknet.

Die Einbauwaschmaschine hat Stil

Wird die Einbauwaschmaschine richtig montiert und eingebaut, verwandelt sie sich von einem auffälligen Gerät in den unsichtbaren Helfer, der sich perfekt in den Raum einfügt.

Die geringe Höhe diese Modelle macht es möglich, sie in vorhandene Unterschränke einzubauen. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine solche Waschmaschine relativ leicht ein- und ausgebaut werden kann.

Somit ist sie nicht für immer an ihren Stellplatz gebunden und kann im Falle eines Umzuges auch relativ leicht mitgenommen werden.

Man unterscheidet zwischen unterbaufähigen, unterschiebbaren und vollintegrierbaren Einbauwaschmaschinen. Das unterbaufähige Modell hat eine abnehmbare Abdeckplatte und kann sowohl unter die Arbeitsplatte geschoben, aber auch als freistehende Waschmaschine genutzt werden.

Eine unterschiebbare Maschine findet als Ganzes Platz unter der Küchenarbeitsplatte. Die vollintegrierbare Einbauwaschmaschine verschwindet komplett hinter der Schranktür.

Für wen eignet sich ein Einbauwaschmaschine am besten?

Wie schon erwähnt, verfügt die Einbauwaschmaschine über ein Fassungsvermögen von etwa sechs bis sieben Kilogramm. Für wen das zu viel oder zu wenig ist, der sollte sich lieber eine normale Waschmaschine kaufen.

Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob man sich von einer sichtbaren Maschine in der Küche oder im Bad gestört fühlt. Wer das leicht ignorieren kann, der ist mit einer normalen Waschmaschine besser bedient.

Wenn das furchtbar stört, für den ist die Einbauwaschmaschine das Gerät der Wahl. Der Test zeigt, dass sie sich gut für zwei Personen-Haushalte oder mittelgroße Familien eignet. Natürlich sind sie auch dann ideal, wenn das Bad wenig Platz bietet, die Küche hingegen eine gute Option darstellt.

Wie teuer ist eine Einbauwaschmaschine?

Der Test beweist, dass eine Einbauwaschmaschine ist nicht unbedingt teurer als eine normale Maschine ist. Kleinere Modelle bekommt man schon für etwa 400 € und die Preisspanne geht dabei bis über 1000 €.

Eine Waschmaschine anzuschaffen, ist also mit gewissen Kosten verbunden. Waschmaschinen werden, wie viele andere Geräte, immer technischer und haben immer mehr zusätzliche Programme. Daher ist es wichtig vorher zu wissen was die Maschine können sollte.

Wo kauft man am besten eine Waschmaschine?

Es gibt einige Möglichkeiten, wo man eine Waschmaschine kaufen kann. Die wichtigsten davon sind:

  • im Elektrofachhandel
  • im Versandhandel
  • gebraucht

Vorteile des Elektronikgeschäfts

  • direkte Beratung durch Verkäufer
  • das Gerät kann direkt angesehen werden
  • in den meisten Fällen ist eine Lieferung möglich

Nachteile des Elektronikgeschäfts

  • großer Zeitaufwand
  • kleinere Auswahl als zum Beispiel online

Wer entweder kein Auto oder nur ein sehr kleines hat, der profitiert auf jeden Fall von dieser Möglichkeit. Auch kann es ein großer Vorteil sein, das Gerät genau ansehen zu können. 

Wer sich eine Waschmaschine im Elektrofachhandel kauft, muss aber mehr Zeit investieren als zum Beispiel bei einem Onlinekauf. Auch bei der Lieferung können Zusatzkosten anfallen.

Auch der Kauf im Versandhandel ist eine beliebte Möglichkeit. Dieser funktioniert nicht nur online, denn es gibt noch einige Versandkataloge, bei denen man eine Waschmaschine bestellen kann.

Hier ist die Auswahl sehr viel größer als im Geschäft und man muss sich keine Sorgen um den Transport des Gerätes machen.

Vorteile des Onlinehandels

  • größere Auswahl
  • keine Probleme wegen Transport
  • genügend Kaufoption

Nachteile des Onlinehandels

  • keine direkte Beratung
  • man hat nur ein Bild der Maschine und kann sie nicht in Echt ansehen

Online hat man zumindest die Möglichkeit einer Beratung, und zwar in Form von Kundenrezensionen. Hier handelt es sich allerdings um die Meinung von Käufern und nicht um das Wissen von Fachpersonal.

Man kann auch eine gebrauchte Waschmaschine kaufen. Diese ist um einiges günstiger als ein neues Gerät und es gibt viele Onlineportale, wo man gebrauchte Waschmaschinen finden kann.

Die Auswahl ist meist recht groß und so gut wie immer gibt es eine Beschreibung der Maschine mit einem zusätzlichen Bild. Auch lässt sich der Verkäufer ganz einfach kontaktieren und dieser kann meist einige Fragen zum Gerät beantworten.

Vorteile des Gebrauchtwarenkaufs

  • günstige Geräte
  • größere Auswahl
  • gute Beratung durch Vorbesitzer

Nachteile des Gebrauchtwarenkaufs

  • man hat keine Garantie für den Zustand des Gerätes
  • die Lieferkosten sind meist höher als im Onlineversand
  • auch kann die Versandzeit länger sein

Natürlich war die Waschmaschine vorher schon einige Zeit lang in Betrieb und falls sie schlecht gepflegt wurde, muss man befürchten, dass sie nicht mehr allzu lange hält.

Wer das Gerät nicht selbst abholen kann, der muss mit höheren Versandkosten rechnen. Denn bei der Waschmaschine handelt es sich um ein schweres Gerät und bei privaten Verkäufen zahlt man mehr Versandkosten.

Arten von Einbauwaschmaschinen

Insgesamt umfasst die Bandbreite der Waschmaschinen vier gängige Modelle. Diese sind:

  • Frontlader
  • Toplader
  • Einbauwaschmaschine
  • Mini-Waschmaschine

Der folgende Überblick erklärt die Vor- und Nachteile eines jeden Modells und soll bei der Entscheidungsfindung helfen.

Der Frontlader

Dies ist die gängigste Art der Waschmaschine, zumindest in Europa. Sie wird ihrem Namen nach von vorne beladen besitzt eine aufklappbare Tür.

Sie ist nicht unbedingt ein platzsparendes Gerät, aber es kann praktisch sein einige Dinge auf sie zu stellen. Zu den Vorteilen gehört, dass sie einfach zu befüllen ist und eine Fläche für praktische Dinge bietet.

Der Nachteil ist, dass sie nach vorne hin frei sein muss und dass sie auch nicht besonders ansehnlich aussieht. Sie wirkt wohl öfter sperrig und eignet sich nicht unbedingt für enge Räume.

Der Toplader

Hierzulande kennt nicht jeder diese Maschine, aber sie ist in den USA sehr viel gebräuchlicher als bei uns. Gerade dieses Modell eignet sich perfekt für schmale Räume, denn sie wird von oben befüllt.

Selbst nachdem der Waschvorgang schon gestartet wurde, kann noch nachträglich Wäsche hinzugefügt werden. Ihre größten Vorteile sind, dass sie schmal ist, so gut wie in jeden Raum passt und dass noch zusätzlich Wäsche eingefüllt werden kann.

Nachteilig ist, dass diese Modelle oft technisch veraltet sind und dass sie keine Abstellfläche bieten. Auch optisch macht sie nicht unbedingt mehr her als ein Frontlader und wirken ebenso sperrig.

Die Einbauwaschmaschine

Der größte Vorteil einer Einbauwaschmaschine ist ihre Unauffälligkeit. Sie passt sich optisch leicht an, ist ansehnlich und kann in fast jeden Raum integriert werden.

Sie ist mit einem kleineren Frontlader zu vergleichen, wird aber so eingebaut, dass man sie mit einer Kastentür verdecken kann.

Deshalb ist sie besonders platzsparend. Trotz den vielen Vorteilen gibt es aber auch einen Nachteil: Diese Maschine bietet weniger Platz für Wäsche als normale Frontlader. Sie passt am besten zu Leuten, die nicht so viel Platz in der Wohnung haben.

Die Mini-Waschmaschine

Der große Nachteil ist, dass diese Waschmaschine mit der Hand bedient werden muss. Man muss also Wasser einführen und dieses muss die richtige Temperatur haben.

Zudem ist sie aufgrund ihrer geringen Größe nicht für so viel Wäsche geeignet. Für den Gebrauch zu Hause ist sie daher nicht die beste Option.

Welche Waschmaschinen schneiden im Test gut ab und was können Sie?

Wer sich eine neue Waschmaschine kauft, muss eine ganze Menge Faktoren dabei beachten. Die wichtigsten davon sind:

  • die Größe der Maschine
  • das Fassungsvermögen
  • der Verbrauch bzw. die Energieklasse
  • das Gewicht der Maschine
  • die höchstmögliche Drehzahl
  • die Türöffnung

Die Größe spielt auch im Test eine wichtige Rolle und man sollte sich auf jeden Fall gut beraten lassen, um das richtige Modell zu finden.

Wer nur wenig Platz bei sich zu Hause hat, sollte überlegen, sich einen Toplader zuzulegen. Wenn die Räume nicht so eng sind und vorne Platz ist, dann kann auch ein Frontlader gekauft werden.

Wer viel Wert darauf legt, Platz zu sparen und freie Schränke oder Laden hat, sollte sich eine Einbauwaschmaschine zulegen. Diese braucht nicht viel Platz, ist unauffällig und wirkt auch nicht sperrig.

Fassungsvermögen

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Kauf. Die richtige Maschine zu finden hängt hier in erster Linie von der Größe des Haushaltes ab.

Wer eine große Familie hat, sollte sich auch für eine große Waschmaschine entscheiden. Ansonsten sind laut Test viele Waschgänge von Nöten und das wirkt sich negativ auf den Energieverbrauch aus.

Kauft man sich jedoch eine zu große Maschine, braucht man ebenfalls mehr Strom, da die Leistung der Maschine für mehr Wäsche gedacht ist.

Der Verbrauch bzw. die Energieeffizienzklasse

Es gilt zwei verschiedene Arten von Verbrauch zu unterscheiden:

  • den Stromverbrauch
  • den Wasserverbrauch

Beide Arten sollten nicht zu groß sein und es ist ratsam, sich gut zu informieren und einige Vergleichsportale durchzusehen. So findet man die Waschmaschine, die am besten für die eigenen Bedürfnissen passt.

Das Gewicht der Einbauwaschmaschine

Wie viel die Maschine wiegt, ist im Test nicht der wichtigste Punkt. Wer jedoch häufig umzieht, sollte sich keine zu schwere Waschmaschine zulegen.

Eine schwere Waschmaschine zu transportieren kann ganz schwierig sein und man will es nicht öfter machen müssen als notwendig.

Wer zudem eine Wohnung in einem höheren Geschoss hat, der sollte sich auch eher ein leichtes Modell kaufen, denn dieses fasst weniger und bringt auch weniger Leistung.

Drehzahl

Bei der Drehzahl handelt es sich um einen sehr technischen Punkt. Es gilt dabei zu beachten, dass eine Maschine mit einer geringeren Drehzahl länger für den Waschvorgang braucht und auch mehr Wasser verbraucht.

Sehr günstige Waschmaschinen haben oft eine geringe Drehzahl. Das kann aber dafür sprechen, dass die Maschine technisch veraltet ist.

Türöffnung

Verschiedene Arten von Waschmaschinen haben verschiedene Türöffnungen. Für eine Einbauwaschmaschine eignet sich laut Test nur ein Frontlader.

Ein Toplader lässt sich schwer einbauen und ist auch nicht dafür gemacht. Wer die Maschine nicht einbauen möchte, muss sich überlegen, wie viel Platz ihm oder ihr zur Verfügung steht.

Fazit

Eine Einbauwaschmaschine ist äußerst platzsparend und passt optisch in jeden Raum. Sie lässt sich gut in vorhandene Schränke oder Laden einbauen und findet ihren Platz oft in der Küche.

Am besten eignet sich dafür ein Frontlader. Da eine solche Maschine mittelgroß ist und etwa sechs bis sieben Kilo Wäsche fasst, eignet sie sich für zwei Personen oder kleinere Familien besonders gut.

Wie bei einer normalen Waschmaschine müssen einige Kriterien beim Kauf beachtet werden wie die Größe, das Gewicht, die Drehzahl oder der Energieverbrauch.

Wer ein Auto besitzt, holt sich die Maschine am besten im Fachhandel mit guter Beratung. Liefermöglichkeiten finden sich aber auch übers Internet.

Preislich ist die Einbauwaschmaschine nicht wirklich teurer als der normale Frontlader. Für alle mit wenig Platz oder hohen Ansprüchen an ihren Wohnraum ist diese Art Waschmaschine die beste Wahl.