Dyson Cyclon V10: Test & Vergleich 12/2022

Modernes Staubsaugen ist heutzutage eine komfortable und umweltfreundliche Angelegenheit: kabellos, beutellos und leise. Wer auf diese Eigenschaften setzt, leistet sich gerne ein bewährtes Markengerät, wie z. B. den Dyson Cyclon V10 Staubsauger.

Das Modell stellt ein handliches Kraftpaket im Kampf gegen Staub, Pollen und Tierhaare dar. Aber überzeugen die Herstellerversprechen auch im Praxistest? Was kann das Modell? Wo liegen die Schwächen? Der folgende Artikel verrät die Details.

Lieferumfang im Test: Das bringt der Dyson Cyclon V10 mit!

Die neueren Staubsauger dienen für gewöhnlich dem Zweck, klassische und sperrige Bodenstaubsauger zu ersetzen. Mehr Komfort beim Staubsaugen ist das erklärte Ziel. Wie ist es dementsprechend um die Ausstattung beim Dyson Cyclon V10 bestellt? 

Was erhalten Käufer mit dem handlichen Staubsauger? Im Test stellte sich heraus, dass der kabellose Staubsauger in 3 unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist:

  • Motorhead
  • Animal
  • Absolute

Bei jedem Modell unterscheiden sich die mitgelieferten Zubehörteile bzw. Aufsätze und Düsen voneinander. Die hier getestete Ausführung Absolute stellt die besten Ausstattungsmerkmale dar.

Damit bekommen Käufer insgesamt 6 Düsen für verschiedene Bodenbeläge und Einsätze geliefert. Bemerkenswert: 3 der 6 Aufsätze verfügen sogar über eigene elektrische Antriebe. Diese erleichtern das Staubsaugen zusätzlich.

Der Staubsauger von Dyson bietet demnach neben einer Wandhalterung, einem Ladegerät und dem entsprechenden Verbindungskabel mehrere Düsen. Die weiche Bürste ist gut für harte Bodenbeläge (z. B. PVC und Laminat) geeignet.

Daneben ist die Fugendüse ideal, um sämtliche Ritzen zu erreichen. Eine praktische Kombidüse und eine spezielle Elektrodüse runden das Paket ab.

Die Elektrodüse überzeugt im Test durch ihren Antrieb, der für Teppiche optimal ist. Hier gibt es von Dyson 2 Walzen: Eine tief liegende Softwalze mit Borsten aus Carbon und Nylonfasern hilft gegen Feinstaub auf harten Böden.

Im Gegensatz dazu eignet sich die elektrisch betriebene Walze mit Nylonborsten für den weicheren und faserigen Teppichboden.

Der Dyson Cyclon V10 verknüpft zudem praktischerweise einen Handstaubsauger und Bodenstaubsauger in einem Gerät miteinander. 

Damit vereint das Modell die Kernmerkmale des klassischen Staubsaugens mit modernem Anspruch. Dazu trägt die Verarbeitung mit abnehmbaren Elementen entscheidend bei.

Boden vs. Hand: Design und Verarbeitung beim Dyson Cyclon V10 im Test

Staubsauger der heutigen Generation sind vor allem praktisch, handlich und leistungsfähig. Das Modell Dyson Cyclon V10 bietet exakt das. Um ihn als Handstaubsauger verwenden zu können, muss die Mittelstange (Länge: 69 cm) einfach herausgenommen werden.

Dadurch kann der Antrieb direkt und unkompliziert mit der jeweiligen Düse verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur verschiedene Böden vom Staub befreien, sondern auch kleinere Flächen und Räume, wie bspw. der Fußraum im Auto.

Das Stecksystem zeichnet sich hierbei als besonders vorteilhaft aus. Die Elemente lassen sich einfach per Knopfdruck am jeweiligen Ende verbinden und voneinander trennen. Das deutlich vernehmbare Einrasten der einzelnen Elemente lässt in diesem Punkt keine Zweifel offen.

Der Dyson Cyclon V10 ist insgesamt 1,25 m hoch – ein relativ kompaktes Kraftpaket also. Beim Gewicht macht der Hersteller ebenso keine halben Sachen: Im Test zeigt sich, dass der Staubsauger 2,7 kg auf die Waage bringt. Damit ist er lediglich 50 g schwerer als das Vorgängermodell.

Ein weiteres Charakteristikum des Modells ist seine erhöhte Flexibilität. Bodenstaubsauger sind im Regelfall deutlich sperriger, weniger handlich und mit einer eingeschränkten Reichweite ausgerüstet. 

Das liegt vorrangig am Stromkabel und dem Schlauch. Beim Dyson Cyclon V10 wird auf all dies zugunsten der Flexibilität verzichtet.

Im Test überzeugt das Modell Dyson Cyclon V10 daher mit seinem praktischen Akkubetrieb. Der Staubsauger lässt sich im Vorfeld dank der Wandhalterung aufladen und bietet im Anschluss eine Laufzeit von max. 60 Minuten.

Technik im Dyson Cyclon V10 im Test

13 Mini-Zyklone unterstützen die reinigende Wirkung des Geräts. Dyson nutzt hierzu die eigens entwickelte Multizyklonen-Technologie.

Diese sorgt für eine Art Wirbelstürme im Gerät. Diese erzeugen relativ starke Fliehkräfte, sodass sämtlicher eingesaugter Schmutz und Staub in den Auffangbehälter gepresst wird.

Das sog. HEPA-Filtersystem ist bei dem Modell integriert, sodass sich neben dem losen Staub und Schmutz keiner mehr Gedanken über bspw. Pollen machen muss. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Animal-Filter, sodass auch Tierhaare zuverlässig aufgenommen werden können.

Für Tierbesitzer ist Dyson somit eine bewährte Staubsaugermarke. Der Hersteller verspricht damit, dass bis zu 100 % aller Partikel dort landen, wo sie sein sollen: im Staubsauger bzw. dem zugehörigen Auffangbehälter.

Der Dyson Cyclon V10 bietet neben einer ausgefeilten Technik einen Behälter, der ganz ohne klassische Staubbeutel auskommt. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern auch praktisch. 

Einziges Manko hierbei ist die Größe, obwohl der Behälter 27 % größer ist als sein Vorgänger. In dem Auffangbehälter passt bis zu 40 % mehr Schmutz als im Vorgängermodell.

Die Menge ist aber kaum mit einem Beutel-Staubsauger vergleichbar. Denn ein herkömmlicher Beutel fasst immerhin bis zu 3 oder 5 Liter. Der Cyclon V10 nimmt lediglich 0,76 Liter auf. 

Wer generell auf beutellose Modelle setzt, profitiert hier aber dennoch von einem Behälter, der relativ selten zu entleeren ist.

Saugleistung im Test: Was schafft der Dyson Cyclon V10?

Zunächst ist bei dem Modell auffällig, dass sich der Griff für Rechtshänder und Linkshänder gleichermaßen eignet. Hier sind also keine Abstriche nötig. Um die Leistung bzw. Saugstärke zu steuern, existiert eine Taste. 

Allerdings müssen Anwender diese Taste dauerhaft drücken. Andernfalls stoppt der Cyclon V10. Darüber lässt sich aber hinwegsehen. Denn das Staubsaugen lässt sich mit dem relativen Leichtgewicht komfortabel und zügig erledigen.

Grundsätzlich ist die Leistung des handlichen Saugers beachtlich. Wie andere, herkömmliche Bodenstaubsauger vermag das Gerät von Dyson ebenso zuverlässig Staub zu beseitigen. Auch hier ist das Gerät demnach positiv einzuordnen.

Der Hersteller verspricht eine Nutzungszeit von bis zu einer Stunde (60 Minuten). Dieser Zeitrahmen wird bei der niedrigsten Saugstufe erfolgreich eingehalten. Anders sieht es hingegen bei der höchsten Saugstufe aus. Hier erreicht der Cyclon V10 eine Nutzungszeit von rund 20 Minuten. 

Die mittlere Stufe erlaubt zumindest das Staubsaugen für eine halbe Stunde. Das Aufladen der Akkus nimmt fast 3,5 Stunden in Anspruch.

Ein Manko bei der Leistung stellt die Lautstärke von dem Dyson-Staubsauger dar. Einen Geräuschpegel von über 65 dB erreicht der Staubsauger bereits nach wenigen Minuten. Wirklich flüsterleise ist demnach auch dieses Staubsauger-Modell also nicht.

Die Reinigung und Wartung fällt bei diesem Staubsauger im Übrigen nicht schwer. Da auf einen Beutel verzichtet wurde, lässt sich der Auffangbehälter bequem per Tastendruck öffnen und entleeren. Die einzelnen Bestandteile lassen sich leicht voneinander trennen und auswaschen.

Vorteile und Nachteile vom Dyson Cyclon V10

Das Gerät bietet zusammengefasst einige Vorteile, aber eben auch Nachteile. Diese sind an dieser Stelle noch einmal kompakt zusammengefasst.

Vorteile:

  • viel Zubehör
  • leicht zu handhaben
  • gute Ergebnisse beim Staubsaugen
  • umweltfreundlich, da beutellos

Nachteile:

  • relativ teuer
  • laut im Betrieb
  • wenig Möglichkeiten für die Lagerung

Fazit: Dyson Cyclon V10 im Test

Wer einen handlichen und kompakten, aber gleichzeitig leistungsstarken Staubsauger sucht, findet bei Dyson das solide Modell Cyclon V10 vor. Dieses Gerät, das die Vorzüge eines Bodenstaubsaugers mit einem Handstaubsauger vereint, überzeugt auch im Praxistest. Obwohl es nicht flüsterleise ist, überzeugt es dennoch mit seiner Flexibilität, Handlichkeit und dem erhöhten Komfort beim Staubsaugen.